Philosophie

In unserem Kopf rattert ein ständiges „Ich Will,...Ich Will,...Ich Will,.. was mit Meinungen, die nach Bestätigung suchen, zusammen hängt (meinendes Selbst). Die klesas > Hindernisse auf dem Yogaweg, werden vor allem dann aktiviert, wenn der chitta > das meinende Selbst im Vordergrund des Erlebens steht.
Vor etwa 2300 Jahren hat Patanjali einen Ausweg aus dieser Kopflastigkeit beschrieben. Ein Weg vom Groben zum Feinen. Ein Prozess der inneren Ausrichtung. Eine Rückkehr des meinenden Selbst (chitta) zu seinem Ursprung dem sehenden Selbst (drasta).

aus den Yogasutren und Upanishaden:

Die Verwechslung des Sehenden

mit den Instrumenten der Schau (Körper, Sinne, Verstand)

führt zu destruktiver Ich-Bezogenheit.

Yoga ist das zur-Ruhe-bringen der Gedankenwellen,

und das Lösen der Knoten, die das Herz einschnüren.

Dann ruht das Sehende in seiner wahren Essenz,

Das Bin Ich